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Die Irrfahrt der Pottwale

In den vergangenen Tagen, seit dem 8. Januar, sind mindestens 12 Pottwale an der internationalen Wattenmeerküste verendet, oder tot angetrieben. 5 auf Texel, 2 auf Wangerooge, 1 in der Wesermündung, 2 vor Helgoland, 1 vor Büsum, 1 vor Trischen.

Das ist kein neues Phänomen. Grundsätzlich werden Pottwalstrandungen in diesem Seegebiet seit 1572 amtlich registriert. Allein seit 1990 sind es 81 gewesen. Die aktuellen Strandungen erinnern an zwei Massenstrandungen in den Wintern 1996/97 und 1997/98. Das besondere daran war, das die Meeresriesen vor ihrer Strandung der Insel Sylt einen kurzen Besuch abstatteten. Das dürfte seit Menschengedenken ein einmaliges Bild vor Rantum gewesen sein. Dazu habe ich meinen Augenzeugenbericht in meinem Buch

„Natürlich Sylt-der Naturerlebnisführer“ niedergeschrieben. Hier eine Leseprobe:syltbuchTitel

RÜCKBLICK

In den Wintern 1996/97 und 1997/98 strandeten insgesamt 26 Pottwale an den Stränden der Wattenmeerküsten Hollands, Deutschlands und Dänemarks. Drei der Meeresgiganten konnten in einer dramatischen Rettungsaktion bei St. Peter-Ording mit Booten in tieferes Wasser abgedrängt werden- alle anderen verendeten kläglich.

Tod und Rettung der Riesen

Es war ein Bild, wie man es von Kupferstichen aus alten Walfängerzeiten kennt: Zwei Pottwale liegen unbeweglich in den Brandungswellen am Sylter Strand „Samoa“. Im Hintergrund, über eine weite Seefläche verteilt, stoßen dreizehn der Meeresriesen unregelmäßig ihren typischen Blas schräg nach vorne aus.

Die noch schwimmenden Pottwale warten auf ihre festsitzenden „Brüder“ und geben offensichtlich Lautsignale, nach denen sich die Gestrandeten immer wieder ausrichten. Endlich, nach Stunden des Wartens, kommt die Flut und beide Vierzig- Tonner können aus eigener Kraft wieder Fahrt aufnehmen. Die Walschule von fünfzehn Tieren entschwindet am Horizont. Ein historischer Tag für die Inselchronik: es war wohl seit Menschengedenken der erste Besuch einer ganze Pottwalschule am Sylter Strand. Leider stranden alle fünfzehn Pottwale am folgenden Tag erneut. Zwei an der Niedersächsischen Wattenmeerküste und dreizehn am Strand der Dänischen Nachbarinsel Römö.

Sieben Wochen später: Das Patrouillenboot der Küstenwache, die „Sylt“, meldet der Schutzstation Wattenmeer die Sichtung einer „desorientiert umherschwimmenden“ sechsköpfigen Pottwalschule, etwa sieben Seemeilen westlich von Büsum. Dort hat die Nordsee noch rund 15 Meter Wassertiefe zwar nur eine Pfütze für die sonst in Tausenden von Metern tiefen Gewässern vorkommenden Pottwale, aber im Vergleich zur nahegelegenen, flachen Wattenmeerküste noch halbwegs sicheres Terrain für die Kolosse. Die Schutzstation Wattenmeer drängt darauf, dass die Patrouille der Wasserschutzpolizei ihre geplante Route zunächst nicht fortsetzt, sondern die Walschule im Auge behält und das Schiff zwischen Wale und Wattenmeerküste manövriert, um eine Strandung zu verhindern. Außerdem mobilisiert die Naturschutzgesellschaft  Kollegen von Greenpeace, die über das notwendige Equipment verfügen, um die Wasserschutzpolizei zu unterstützen. Am nächsten Morgen kommt dann doch die Hiobsbotschaft: Mindestens ein Pottwal ist auf dem Rochelsand vor St. Peter-Ording gestrandet, die anderen Wale befinden sich noch schwimmend in unmittelbarer Nähe ihres sterbenden Gefährtens.

Nach dieser Nachricht bewegen sich alle verfügbaren Schiffe sofort Richtung Strandungsort. Zuerst ist die „Sylt“ vor Ort. Mittlerweile sind zwei weitere Wale auf den flachen Sand aufgelaufen. Nun muss alles sehr schnell gehen, um Schlimmeres zu verhindern. Inzwischen sind auch die Greenpeace – Zodiaks angekommen und zu Wasser gelassen, um die „Sylt“ bei den Versuchen zu unterstützen, die Pottwale in tieferes Wasser abzudrängen. Langsam aber sicher gelingt das Unterfangen: Bei Sonnenuntergang sind drei der sechs Wale mit viel Fingerspitzengefühl und mehreren Booten auf acht Seemeilen in  fast  20 Meter tiefes Wasser hinausgetrieben worden. Die anderen drei verenden leider auf der Sandbank am Leuchtturm Westerhever.

Warum wählten die Tiere den falschen Weg?test0007

Die Pottwale verheddern sich am Wattenmeer im Labyrinth der Untiefen. Ihr sonst so präzises Sonarsystem versagt im sandigen Flachwasser. Das Echo auf die vom Pottwal ausgestoßen Schallsignale wird zu schwach und verwaschen vom feinen Nordseesand reflektiert, sodass kein klares Bild der Umgebung entsteht. Die Pottwale, sonst in Wassertiefen von über 3000 Metern zu Hause, tappen am flachen Wattenmeer also quasi im Dunkeln- und das mit leerem Magen, denn ihre Hauptnahrung, den Tiefseetintenfisch, finden die Wale in der durchschnittlich 80 Meter flachen Nordsee nicht.

Warum halten sich die Leviathane also überhaupt  in unserem Flachmeer auf?

Ein Herz vom Pottwal

Ein Herz vom Pottwal

Eine Frage, über die auch Wissenschaftler mangels klärender Forschungsprojekte nur spekulieren können.

So viel ist sicher: die nördlich von Norwegen lebenden, männlichen Meeresriesen waren auf dem Weg zu ihren Weibchen, die sich ganzjährig bei Madeira und den Azoren aufhalten. Offenbar kamen sie jedoch von ihrem direkten Kurs zwischen Nordmeer und Atlantik ab und gerieten bei Schottland in die „Sackgasse Nordsee“.

Fest steht auch, dass solche Fehlentscheidungen in den vergangenen Jahrhunderten immer schon vorkamen, allerdings liegt das 20. Jahrhundert mit knapp 100 in der Nordsee gesichteten Pottwalen an der Spitze der Statistik. Spekulationen, die einer zunehmenden Industrialisierung durch Öl- und Gasplattformen und damit der Unterwasser- Verlärmung der nördlichen Nordseegewässer die Schuld für das zunehmende Ablenken der Wale geben, sind daher nicht von der Hand zu weisen. Vor allem, vor dem Hintergrund, daß rund 80 der fast 100 registrierten Pottwalstrandungen an der internationalen Nordseeküste in den letzten sechs Jahren des vorigen Jahrhunderts passierten. Neben der Unterwasserverlärmung von Öl- und Gasplattformen werden neuerdings auch militärische  Eingriffe diskutiert. So betreibt die NATO ein tieffrequentes Schallwellennetz unter Wasser, das für die Navigation von U-Booten gebraucht wird. Es ist ja allgemein bekannt, dass Wale über Schallwellen miteinander kommunizieren und zahlreiche Beobachtungen bezeugen, dass Pottwale durch ungewohnte Geräusche abgeschreckt werden können. So wird auch vermutet, dass der Lärm des dichten Schiffsverkehrs im Englischen Kanal den Pottwalen den südwestlichen „Notausgang“ der Nordsee versperrt.

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Abtransport der Unterkiefer

Diskutiert werden allerdings auch natürliche Ursachen:  So wird immer wieder die Theorie britischer Forscher bemüht, die festgestellt haben, dass es weltweit eine Häufung von Walstrandungen an Küsten gibt, an denen die Erdmagnetfeldlinien eine besonders geringe Feldstärke aufweisen. Da Wale sich an Magnetfeldlinien orientieren können, wäre ein Zusammenhang möglich. In dem Zusammenhang wird sogar der Einfluß von Sonnenflecken diskutiert.

Nicht auszuschließen ist auch schlichtweg Missgeschick und Unerfahrenheit in der Navigation jüngerer Bullen. Es wäre beispielsweise möglich, dass die Pottwale, abgelenkt durch die Jagd auf nach Süden ziehenden Tintenfischen, in die falsche Richtung schwammen. Dagegen spricht jedoch, dass die Tintenfischarten, die von Pottwalen bevorzugt werden, noch nie in nennenswerten Mengen in der Nordsee nachgewiesen wurden.

Auch das Argument, es gäbe seit Aufgabe der Großwaljagd bereits wieder so viele Pottwale in den Weltmeeren, dass daher eine erhöhte Strandungsrate an Nordseeküsten natürlich wäre, steht auf tönernen Füßen: erstens gibt es überhaupt keine verlässlichen Bestandszahlen und zweitens weisen die recht genauen Statistiken aus Jahrhunderten vor der intensiven Bejagung der Pottwale keine ähnlich hohen Strandungsraten auf, wie Ende des 20. Jahrhunderts.

LOTHAR KOCH

„Natürlich Sylt“ – den Naturerlebnisführer gibt es portofrei hier syltopia.de oder in jeder Buchhandlung

Schweinswalzeit beginnt auf Sylt!


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Schweinswale vor Sylt- das Video vom 10.4.2015

 

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Meer-Ruhe für die Schweinswale vor Sylt

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Die Rammarbeiten auf der Offshore Windpark-Baustelle Butendiek 32 km westlich von Kampen werden in diesen Tagen abgeschlossen. Dies teilte Berge Olsen, Geschäftsführer des Butendiek-Konsortioms WPD auf einer Podiumsdiskussion des Erlebniszentrums für Naturgewalten am Samstag auf Sylt mit. In den vergangenen Monaten wurden 80 Monopiles vom stärksten Schwimmkran der Welt bei rund 20 Meter Wassertiefe in den Meeresboden gerammt. Schweinswale und Kampener Strandurlauber haben dann also wieder mehr Ruhe, denn man konnte in den vergangenen Wochen die Rammstösse tatsächlich als schwaches Wummern bis zur Insel hören. Laut Olsen, sei dabei der vorgeschriebene Grenzwert für die Rammlautstärke von 160 Dezibel ab 750 Meter zur Baustelle weitgehend eingehalten worden (Ab 164 Dezibel wird das Gehör der Kleinwale geschädigt).
Sylter Naturschutzverbände und der NABU hatten vorige Woche beklagt, dass durch die Bauarbeiten das Europäische Meerresschutzgebiet „Sylter Aussenriff“ erheblich entwertet wurde.

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Bis vor wenigen Tagen unter Verschluss gehaltene Flugzählungen des Bundesamtes für Naturschutz deuten nach Ansicht von Naturschutzverbänden darauf hin, dass im Juni 2014 im EU-Schutzgebiet deutlich weniger Schweinswale und Mutter/Kalbgruppen registriert wurden, als in den Vorjahren. Der Sylter Biologe Lothar Koch fordert daher für die Zukunft einen Rammstopp bei Offshore-Plattformen während der Kalbungs-und Paarungszeit der streng geschützten Kleinwale.

Dr. Kim Detloff, Meeresexperte des NABU, unterstrich erneut die Notwendigkeit der zur Zeit laufende Verbandsklage gegen die Genehmigungsbehörde BSH und die verantwortliche Naturschutzbehörde BfN:
Das Verfahren Butendiek wurde naturschutzrechtlich unsauber abgearbeitet. Industrieanlagen in Meeresschutzgebieten müssen in Zukunft zum NO-GO werden. Nun hofft der NABU, dass seine Klage wenigstens noch der wichtigen Population von dort lebenden und ebenfalls streng geschützten Stern- und Prachttaucher zu Gute kommt, und dass zukünftige Genehmigungen geltendes Naturschutzrecht einhalten.

Walschutz vor Sylt- Nichts hören, nichts sagen, nichts sehen?

 

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v.Links:Lothar Koch,Roland Klockenhoff, Andreas Tietze,Norbert Grimm

Naturschutzverbände fordern zum Artenschutz-Event der Grünen mehr Engagement und Information für Sylter Schweinswale von Bund und Land

 

 

Während im FFH-Schutzgebiet „Sylter Aussenriff“, rund  32 km nordwestlich der Insel, auf der Baustelle des Windparks Butendiek die Rammarbeiten mit Getöse weiter gehen, sorgen sich die Schutzstation Wattenmeer, die Naturschutzgemeinschaft Sylt und das Erlebniszentrum Naturgewalten Sylt, um besseren Schutz und mehr Information für die bedrohten Meeressäuger und Seevögel im Weltnaturerbe.

Obwohl seit März 2014 ein Firmenkonsortium in Sichtweite der Insel über 80 Rotoren von mindestens 150 m Höhe in den Meeresboden hämmert, gibt es auf Sylt keine umfassenden Informationen über das naturgefährdende Potential dieser Mega-Baumassnahme.

Auf Sylt weiss niemand Genaues, aber Mutmassungen gibt es viele: Z.B., dass weniger Schweinswal-Mutter-Kalb-Gruppen dieses Frühjahr vor dem Weststrand auftauchen, als in den Vorjahren. Um das wissenschaftlich abzuklopfen, müssten Walzählungen der vergangenen Jahre mit aktuellen Erhebungen verglichen werden. Inwieweit das seitens der Naturschutzämter verlässlich geschieht, ist auf Sylt nicht bekannt.

„Wir sind verunsichert und fordern mehr Transparenz und aktuelle Bürgerinformation von den Betreibern und den zuständigen Bundesämtern zu den Auswirkungen des Windparks auf die Meeresumwelt, sagt Dr. Roland Klockenhoff (Naturschutzge-meinschaft Sylt) im Gespräch mit dem Grünen Landtagsabgeordneten  Dr. Andreas Tietze.

Lothar Koch, Walexperte der Schutzstation Wattenmeer, mahnt an, daß auch die Landesregierung ihr Informationspotential hinsichtlich der bedrohten Tierarten im Weltnaturerbe Wattenmeer nicht optimal erfüllt.

„Das Walschutzgebiet wird auf Sylt seit 14 Jahren gut vor der Öffentlichkeit versteckt“ so Koch.  Bisher sind, trotz jahrelangen Bittens der Verbände und Sylter Gemeinden,  keinerlei attraktive Informationseinrichtungen zum Wal-und Meeresvogelschutz auf die viel frequentierten Promenaden und Strandübergänge der Insel  platziert worden. „Schleswig-Holstein verschenkt damit ohne Not eine optimale Möglichkeit, Millionen von Besuchern über Sinn und Zweck des ersten europäischen Walschutzgebietes im Weltnaturerbe zu informieren“, so der Biologe.

Dr. Matthias Strasser vom Zentrum für Naturgewalten Sylt erläutert: „Die Ausweisung von Schutzgebieten ist ein wichtiger Schritt, um den Lebensraum der Kleinwale zu sichern. Dieses sollte auch mit strategischen Inhalten gefüllt werden, wie beispielsweise durch die Aufstellung von naturschutzfachlichen Management- und Monitoringplänen für die kommenden Jahre.“!
Alle drei Verbände fordern zum Walschutzgebiet weitere flankierende Artenschutzmassnahmen, denn „weder Schallwellen, noch Wale halten sich an die offiziellen Gebietsgrenzen“.

Für die Verbände:

Naturschutzgemeinschaft Sylt, Schutzstation Wattenmeer und das Erlebniszentrum Naturgewalten Sylt

 

Gestrandeter Zwergwal von Sylt wahrscheinlich verhungert!

Hägglunds heißt das wattgängige Kettenfahrzeug des LKN, das nicht nur Öl, sondern auch Wale bergen kann. Am 7. August kam es bei Sylt zum Einsatz, wo 500 Meter nördlich vom Hindenburgdamm ein Wal mittlerer Größe im Watt entdeckt wurde.
Laborergebnisse liegen noch nicht vor, allerdings fiel nach Angaben von ITAW-Leiterin Prof. Dr. Ursula Siebert bei der Obduktion auf, dass der Wal recht mager war, relativ viele Darmparasiten enthielt und kaum Nahrung im Magen-Darmtrakt zu finden war. Das Tier ist also möglicherweise durch Nahrungsmangel umgekommen. Auf der Speisekarte von Zwergwalen stehen kleinere Fische (Actinopterygii) wie Heringe (Clupeidae), insbesondere Sprotten (Sprattus) und Sardinen (Sardina pilchardus). Aber auch Sandaale (Ammodytidae), Krill (Euphausiacea), Flohkrebse (Amphipoda), und Ruderfußkrebse (Copepoda). Die Nahrungssuche und -aufnahme erfolgen in geringer Tiefe, meist in unmittelbarer Nähe zur Wasseroberfläche. Zwergwale sind wie alle Bartenwale (Mysticeti) Filtrierer.„Ungewöhnlich an der Bergung war vor allem, dass sie sehr schnell vonstatten ging“, so Dr. Thomas Borchardt, Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung. „Immer wenn größere Wale stranden, geht es zunächst darum, wer den Wal und damit auch die für die Bergung anfallenden Kosten übernehmen will oder muss. Diese liegen bei Kleinwalen bei wenigen Euro, können aber bei Großwalen den fünfstelligen Bereich überschreiten. Im Idealfall findet man ein Museum, das für die Bergung aufkommt und im Gegenzug das Skelett des Tieres zu Ausstellungszwecken verwendet.“

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass ein Bartenwal in der Ausstellung fehlt, um den Besuchern die unterschiedlichen Fressmethoden von Zahn- und Bartenwalen zu vermitteln“, erklärt Dr. Gerd Meurs, Leiter des Mulimar Wattforums in Tönning. „Deshalb habe ich zugesagt, den gestrandeten Wal zu übernehmen.“ Die Bergung konnte somit zügig vonstatten gehen und der Kadaver in einem guten Zustand ans Institut für terrestrische und aquatische Wildtierforschung (ITAW) in Büsum geliefert werden. Zunächst war noch unklar, ob das gut 6 Meter lange Tier ein Finnwal-Junges oder ein Zwergwal war, wodurch die ersten Berichterstattungen etwas widersprüchlich ausfielen. Die beiden Bartenwal-Arten ähneln sich stark, Finnwale können jedoch mit bis zu 20 Metern gut doppelt so lang wie Zwergwale werden. Mittlerweile steht fest, dass es sich um ein etwa zwei Tonnen schweres Zwergwal-Weibchen handelt.

Das Skelett des Säugers soll nun von einem Präparator freigelegt und für die Ausstellung hergerichtet werden. Wenn alles gut läuft, wird der Wal um Ostern im Multimar Wattforum zu sehen sein und zur anschaulichen Aufklärung über die Unterschiede zwischen Zahn- und Bartenwalen beitragen.
Quelle: Nationalparknachrichten September 2012 des NP SH-Wattenmeer (Raphaela Betz)