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Der Weltfrieden liegt noch im Nebel

Westerland, 2.3.2022


Sylter BürgerInnen kamen heute spontan zu einem Flashmob am Brandenburger Strand in Westerland zusammen, um mit rund 300 Insulanern ein Zeichen für den Frieden zu setzen. 


Das Motto der Aktion: MEER FRIEDEN JETZT!


Aufkommender Seenebel sorgte für entsprechende Symbolik.


Foto : Niklas Boockhoff, tiefseh.net, frei verfügbar zur Veröffentlichung: mehr Bilder dazu auch in Druckbarer Auflösung https://www.picdrop.com/tiefseh/rdcWWGFjok


Brandenburger Strand, Aktion, Foto : Niklas Boockhoff, tiefseh.net


Für Pressefreiheit, Selbstbestimmung und gegen Impf-Pflicht- Sylter gehen auf die Strasse!

Auch auf Sylt gibt es seit einigen Wochen „Spaziergänge“. Die SylterInnen laufen jeden Montag um 18 Uhr eine 3/4 Stunde durch die Innenstadt Westerlands und treffen sich meist an der Sylter Welle oder am Rathaus. Es gibt keine Transparente, keine VersammlungsleiterInnen, man geht lediglich spazieren
Es sind Sylter Insulaner die für Pressefreiheit, Freiheit, Selbstbestimmung und gegen eine Impf-Pflicht diese stille Protestform nutzen. In einer Stellungnahme heisst es:

„Wir sind SylterInnen, die sich gegen eine Impf-Pflicht aussprechen, sich gegen Ausgrenzung, Diffamierung und Mobbing wenden und gemeinsam dafür stehen, dass unsere persönliche Wahlfreiheit hinsichtlich unserer Gesundheitsvorsorge unangetastet bleibt. 

Wir sind Bürger- und BürgerInnen aus allen sozialen Gruppen und Richtungen der insularen Gemeinschaft, die auf Sylt leben oder eine starke Beziehung zur Insel haben.

Wir agieren demokratisch, unparteiisch, gewaltfrei, phantasievoll bunt und positiv. Wir distanzieren uns ausdrücklich von rechtspolitischen Strömungen und Parteien mit faschistischem Gedankengut.

Einigkeit und Recht und Freiheit- das sind Grundpfeiler unserer Demokratie, die wir durch eine Impfpflicht stark gefährdet sehen. Wir sind gegen Radikalisierung, pauschale Schuldzuweisungen und Polemik. Vielmehr agieren wir auf der Basis des Grundgesetzes, dass eigens geschrieben wurde, um auch Minderheiten zu schützen.

Uns einen die starken Bedenken, die wir gegen die von der Regierung und Pharmaindustrie verordneten Substanzen, die sogenannten Impfstoffe, haben, die eigentlich aber eine prophylaktische Gentherapie sind. So bezeichnet zumindest

Stefan Oelrich, Bayer-Vorstand, die mRNA Substanzen. Oelrich ist Leiter der Medikamentensparte des Bayer-Konzerns, die im vergangenen Jahr unter seiner Verantwortung einen weltweiten Umsatz in Höhe von 17 Milliarden Euro erzielte. Zur Eröffnung des jährlich stattfindenden World Health Summit am 24. Oktober 2021 in Berlin sprach er neben dem Bundesgesundheitsminister, dem WHO-Direktor, der EU-Kommissionspräsidentin und dem UN-Generalsekretär. In seiner Begrüßungsrede räumte Oelrich ein:
Die mRNA-Impfungen sind ein Beispiel für Zell- und Gentherapie. Hätten wir vor zwei Jahren eine öffentliche Umfrage gemacht und gefragt, wer bereit dazu ist, eine Gen- oder Zelltherapie in Anspruch zu nehmen und sich in den Körper injizieren zu lassen, dann hätten das wahrscheinlich 95 Prozent der Menschen abgelehnt. Diese Pandemie hat vielen Menschen die Augen für Innovationen in einer Weise geöffnet, die vorher nicht möglich war.“

Unsere Bedenken basieren daher auf einem gesunden Misstrauen gegen Gentechnik, pharmazeutische Großkonzerne und eine Politik, die seit Beginn der Covid19 Affäre Meinungen von Experten ausgrenzt, die nicht deren Narrativ von einer ausweglosen Pandemie stützen, die unsere Gesellschaft angeblich an den Rand ihrer Existenz treiben wird.

 Wir sind vielmehr der Auffassung, dass die Coronamassnahmen-Politik selbst eine Bedrohung für eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft darstellt und unsere Gesundheit gefährdet. Dabei berufen wir uns auf weltweit veröffentlichte offizielle Daten von Regierungen und zuständigen Institutionen sowie auf ausgewiesene Fachleute aus den Feldern Virologie, Epidemiologie, Medizin, Psychologie, Pädagogik, Naturheilkunde, u.v.a.m.

Da außerdem die „Impfung“ offensichtlich nicht ausreichend gegen eine Übertragung des Virus und nicht vor einer Erkrankung mit COVID 19 (und deren Varianten) schützt, scheint uns das Risiko einer Corona-„Impfung“ nicht im Verhältnis zu ihrem Nutzen zu stehen. Auch insgesamt halten wir die Massnahmen angesichts der gesellschaftlichen Kollateralschäden für unverhältnismässig zu den vom RKI und DIVI veröffentlichten, extrem geringen Zahlen von tatsächlich erkrankten, also hospitalisierten Menschen.

Aus gleichen Gründen weisen wir den Vorwurf der Unsolidarität mit den Geimpften zurück, da wir alle gleichermassen ansteckend bleiben. Die sogenannte Überlastung der Krankenhäuser sehen wir durch eine Wirtschaft und Politik verursacht, die auf Profitmaximierung in KH´s abzielt. Dies könnte politisch leicht geändert werden und ist nicht auf dem Rücken von Patienten und Pflegekräften auszutragen, vor deren Leid, bzw. Leistung wir grossen Respekt haben und Mitgefühl empfinden.

Was die, in der Notzulassung befindlichen, mRNA-Substanzen angeht, zeichnet sich bereits jetzt deutlich ab, dass die Fälle mit unerwünschten Nebenwirkungen laut WHO in die Millionen gehen – ganz anders als bei herkömmlichen Impfstoffen. 

Insbesondere die Behandlung von Kindern und Jugendlichen, die selbst kaum von symptomatischen Krankheitsfällen betroffen sind, lehnen wir ab. Zumal gefährliche Langzeitfolgen nach der Behandlung mit mRNA zu befürchten sind. Dies halten wir auch vor dem Hintergrund einer kompletten Befreiung der Pharmafirmen von jeglicher Produktverantwortung und -Haftung für unverantwortlich.

Viele von uns betrachten Gesundheit umfassender als die Abwesenheit von Krankheit und haben gute Erfahrungen mit Naturheilkunde und alternativen Therapien gemacht. Viele von uns übernehmen hohe Eigenverantwortung für ihre Gesundheit mittels langjähriger Bewusstseinsbildung, schadstoffarmer, vitaler Ernährung, Bewegung und zahlreicher anderer gesundheitspräventiver Massnahmen. Die erzwungene Einwilligung in eine Behandlung mit gentherapeutischen Mitteln würde einem Missbrauch dieser Bemühungen entsprechen und könnte daher auch zu psychischen Belastungen führen.

Insofern sehen wir in dem Erlass einer allgemeinen Impfpflicht einen Verstoss gegen Bürger- und Menschenrechte, solange keine eindeutigen, gesicherten Erkenntnisse zur Notwendigkeit und Alternativlosigkeit vorliegen, um grosse Anteile der Gesellschaft vor Schaden zu bewahren.

Personen mit Wohnsitz auf Sylt können sich hier informieren: https://t.me/+E7LQqUFMM2U3ZTcy

Klimaschützer und Surf-Weltmeister senden gemeinsames Signal von der World-Cup Bühne

Windsurf Worldcup Sylt, 2019: Siegerehrung mit Sylter Klimaschützern

Pressemitteilung 7.10.2019Sylt/Westerland

Im Rahmen der der Siegerehrung der neuen Windsurf-WeltmeisterInnen versammelten sich gestern nachmittag WassersportlerInnen aus aller Welt und KlimaaktivistInnen der sylter Umweltverbände* auf dem Siegertreppchen der Sylter World-Cup Bühne und sandten ihr Signal von der Promenade Westerlands in die Welt: “ Rüm Hart, Klaar Kimming – Klima retten. Jetzt!“ so solidarisierten sich die Spitzensportler mit den Forderungen der Meeres- und Klimaschützer.
Zehn Tage lang hatten die Umweltverbände Schutzstation Wattenmeer, Naturschutzgemeinschaft Sylt, NABU,Plastic-Crew Sylt, Bye Bye Plastic-Sylt gemeinsam mit dem Sylter Surf Club die World-Cup Meile mit Themen des Klima- und Meeresschutzes bereichert. Ein zweitägiger „Green7Summit“ zum Klimaschutz, mit hochkarätigen Vorträgen bekannter Wissenschaftlerinnen, war von der Cup Organisation Act Agency und Pro7 dieses Jahr erstmalig dem Sport- und Ausstellungskonzept hinzugefügt worden.
„Das war für uns der entscheidende Faktor, die ungewöhnliche Zusammenarbeit mit dem Mercedes World Cup zu wagen“. sagt Lothar Koch von der Schutzstation Wattenmeer. Nach Angaben der Veranstalter wird der zehntägige Wassersportevent jährlich von rund 200 000 Menschen besucht.

Lothar Koch

Lohnt sich demonstrieren?

Klima Demo 20.9. Westerland

Diese Frage stellen sich seit dem 21.9. mindestens 1100 TeilnehmerInnen der Sylter Klima-Demo. So gross war die Zahl der BürgerInnen, die zu der vom Aktionsbündnis Klimaschutz Sylt veranstalteten Kundgebung kamen. Damit darf die Demo für sich beanspruchen, die grösste seit 1988 auf Sylt gewesen zu sein. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl, kann sie sich durchaus mit den Menschenaufläufen in Kiel messen lassen.

Die Frage ist jedoch. Was bringt dieses kreative und lautstarke Statement der Sylter vor ihrem Rathaus? Schliesslich hatte das Aktionsbündnis*, dem zahlreiche Sylter Parteien angehören ein Flugblatt verteilt, auf dem nicht nur globale, sondern ach lokale Forderungen zu lesen waren:

Forderungen an die Sylter Politik:

  • Ab sofort: Ausrichten alle insularer Entscheidungen an den Klimazielen(„Klimanotstand“ wie in vielen Großstädten schon in Umsetzung)  und Einrichten einer insularen Klima-Kommission, die unter Vorsitz einer/s Nachhaltigkeitsmanager*In vierteljährlich Vorschläge an die Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung weiterleitet.
  • Ab 2020 eine Bilanz zum Treibhausgasverbrauch von Sylt in Tonnen CO2 Äquivalenz veröffentlichen und jährlich fortschreiben.
  • Maßnahmen ergreifen um den Treibhausgasverbrauch auf der Insel jährlich linear zu senken bis 2035 das Ziel 100% klimaneutrale Insel erreicht ist. 
  • Verwaltung, Eigenbetriebe und Betriebe an denen die Gemeinden beteiligt sind per Satzung strickt auf das Ziel 2035  100% klimaneutral ausrichten. 
  • Zurückdrängen des Individualverkehrs, Vorrang für ÖPNV, Fahrrad, Fußgänger. Schnelle Umsetzung des Radwegekonzepts.
  • Konsequente Ausrichtung der Fremdenverkehrswerbung auf nachhaltige Anreise und nachhaltige Mobilität auf der Insel.

NaturReporter Sylt wird mit Spannung die kommenden Ratssitzungen verfolgen, ob die Demo eine angemessene Antwort aus dem Rathaus, oder dem insularen Gremium LZV erhält.

*Aktionsbündnis Klimaschutz Sylt: Fridays for Future, Schutzstation Wattenmeer, Naturschutzgemeinschaft Sylt, Bye,Bye Plastic-Sylt, Nabu,Bündnis90/Die Grünen, SPD,SWG,SSW,Die Insulander, ev.Kirchengemeinden:Westerland, Morsum, Rantum/Hörnum, Keitum, kath.Kirchengemeinde Westerland. Dänische Kirchengemeinde Sylt, Gesucht Gefunden Sylt, NaturReporterSylt

Aktionsbündnis Klimaschutz Sylt lädt zu einer bunten Klimademo am 20.9. um 12 Uhr

Aktionsbündnis Klimaschutz Sylt steht jetzt auf breiter Basis

Fridays for Future, Schutzstation Wattenmeer, Naturschutzgemeinschaft Sylt, Bye,bye Plastic, Nabu,Bündnis90/Die Grünen, SPD,SWG,SSW,Die Insulander, ev.Kirchengemeinden:Westerland, Morsum, Rantum/Hörnum, Keitum, kath.Kirchengemeinde Westerland. Dänische Kirchengemeinde Sylt, Gesucht Gefunden Sylt, NaturReporterSylt

Demoleiter Lothar Koch im Interview mit der Sylter Rundschau

Die Vorbereitungen für die grosse, friedliche Klimademo am 20.9. in Westerland laufen auf Hochtouren, sagt Lothar Koch, der verantwortliche Demo-Leiter  von den Grünen. Inzwischen hat sich ein breites Bündnis von Sylter Kirchen, Umweltverbänden und Parteien gebildet, die die Demonstration mit veranstalten (s. Plakat).

„Es geht hier nicht um Parteipolitik, sondern darum, dass alle die Forderungen der jungen Generation, die sich als Fridays for Future lautstark für ihre Belange einsetzt, unterstützen“, so Koch. Insofern sind die politischen Parteien sich einig, ohne ihre üblichen Flaggen und Logos bei der Demo mitzugehen.

Umso mehr hoffen wir auf die Kreativität der Bürger und Bürgerinnen, ein eigenes Demo-Plakat mitzubringen. Anregungen für Sprüche findet man auf der aktuellen Demo-Info-Seite www.natuerlichsylt.net.

Die Demonstration wird mit einer kurzen Kundgebung beginnen, auf der neben den Veranstaltern auch Mathias Wegener, ein Wissenschaftler des Alfred Wegener Instituts und die „Klimaklägerin“ Silke Backsen von Pellworm sprechen werden.

Der Demo-Leiter Lothar Koch im Interview

Herr Koch, wieviele Demonstranten erwarten Sie morgen bei der Klima Demo in Westerland?

Ich erwarte, dass wir die größte Demo in Westerland zusammenbringen, die es seit Beginn des Jahrhunderts gegeben hat. #allefürsklima bedeutet ja, dass alle Generationen, alle politischen Farben, also jeder eingeladen ist, für den Fortbestand unseres „Zuhauses“ auf die Strasse zu gehen. Denn wir werden vom Klimawandel alle zunehmend betroffen. Mit „Zuhause“ meine ich sowohl unsere Insel, wie auch unseren Heimatplaneten, also die Schöpfung.  Ich benutze dieses Wort, weil auch viele Sylter Kirchen Mitveranstalter der Demo sind.

Aber um 12 Uhr müssen doch viele arbeiten und zur Schule gehen.

Fridays for Future hat den 20.9. zum weltweiten Klima-Streik-Tag ausgerufen. Und streiken heisst ja bekanntlich mal für einen Moment innehalten und die Arbeit niederlegen. Ich hoffe, dass Sylter Unternehmer sich das selbst und ihren Angestellten gönnen. Die Schulkinder haben ja schon gute Erfahrung damit. Wir sollten uns das wert sein-es geht schliesslich um die lebenswerte Zukunft unserer Kinder und Enkel. 

Weshalb soll sich gerade Sylt so engagieren?

Als nördlichster Aktionspunkt von fast 500 Demos im Bundesgebiet, sollten wir zeigen, was wir können. Schliesslich sind wir als Nordseeinsel ja viel direkter vom Klimawandel und Meeresspiegelanstieg betroffen als z.B. Castrop Rauxel.

Ausserdemm: Die Kohlestandorte liegen den Politikern seit langem mit ihrem Arbeitsplatzthema in den Ohren. Es wird zeit, dass endlich auch die Küste ihre lebensnotwendigen Belange lautstark auf den Verhandlungstisch legt.

Was wünschen Sie sich für die Demo?

ich wünsche mir eine friedliche, aber energische Demo. Ein buntes Happening mit kreativen Sprüchen, bunten Fahnen und positiver Hoffnung. Den Grauschleier der Politik können wir nur mit Lebensfreude und Power durchdringen.

Herr Koch, wir danken für dieses Gespräch.

Das Flugblatt zur Demo hier als download

Lothar Koch im Interview bei Antenne Sylt